internationales schlittenhunderennen in winterberg
so funktioniert ein schlittenhunderennen
die kategorien: je nach anzahl der hunde vor einem schlitten werden die klassen eingeteilt. deshalb gibt es die 4-hunde-, die 6-hunde- und die 8-hunde-klasse. denn je mehr hunde vor dem schlitten gespannt sind, desto mehr power haben die gespanne, desto schneller sind sie und desto länger sind die strecken. die königsdisziplin des schlittenhundesports ist die offene klasse, wo beliebig viele hunde eingespannt werden dürfen. gespanne mit 10 bis 18 hunden sind dann auch der höhepunkt eines rennens. neben den gespannen sind es auch skiläufer, die meist mit einem hund oder zwei hunden mit einem seil verbunden sind und ihm bzw. ihnen folgen. die skijörer, wie sie genannt werden, sind die ganz sportlichen unter den mushern.
schlittenhunde-
rennen bestehen aus zwei läufen. die zeiten werden addiert und ergeben die rangfolge. internationale titelrennen gehen sogar über drei renntage.
mittelpunkt eines jeden schlittenhunderennens sind die eigentlichen sportler, die hunde. und von denen gibt es bei einem rennen mehr unterschiedliche varianten als sich das der laie vorstellt. neben den klassischen nordischen hunderassen, vor allem dem siberian husky, sieht man auch hunde, die vielleicht noch an einen husky erinnern und sogar die typischen blauen augen haben können (alaskan husky) oder eher aussehen wie jagdhunde, die so genannten hounds. die letzten beiden schlittenhundearten nennen die insider offene hunderassen, weil sie ohne die offiziellen hundepapiere auskommen. aber sie sind meist schneller als die klassischen, nordischen hunde. deshalb wird ein rennen nach dem motto veranstaltet - gemeinsam fahren - getrennt werten!
bei jedem hunderennen wird der tierschutz groß geschrieben. tierärzte sind selbstverständlich anwesend und untersuchen die hunde. eine kontrolle der eingesetzten hunde erfolgt heutzutage mittels eines implantierten chips.
begriffe des schlittenhundesports
musher so nennen sich die schlittenhunde-
sportler in ihrem fachjargon. ursprung ist das französische wort marcher, was marschieren bedeutet.
dog-handler ist der helfer des mushers, seine hauptaufgabe ist die versorgung der hunde.
stake-out ist das fahrerlager eines schlittenhunderennens.
trail wird die rennstrecke eines rennens genannt.
lead dogs die leithunde an der spitze eines teams. sie setzen die kommandos des musher um.
swing dogs das hundepaar unmittelbar hinter den leithunden.
team dogs sind die hunde im gespann.
wheel dogs nennt man das hundepaar direkt vor dem schlitten.
schneeanker eine metallkralle, die ein schlittenhundegespann an seinem platz hält.
nordische hunderassen siberian husky, alaskan malamute, samojde, grönlandhund.